Schwarze Kreditkarten für HNWIs: Zahlungsmittel der Extra-Klasse

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Viele Menschen sind stolz darauf, mit einem kurzen Griff zur Geldbörse eine Gold- oder gar Platin-Kreditkarte zücken zu können. Immerhin geht mit solch einer Kreditkarte auch ein gewisser Status einher. Allerdings ist dieser Status in Relation zu betrachten, denn streng genommen gibt es einige Karten, die noch sehr viel exklusiver sind.

Die meisten von uns haben schon einmal von der schwarzen Kreditkarte gehört. Sie ist keineswegs ein Mysterium. Es gibt sie wirklich – zumindest bei American Express, wo sie offiziell unter dem Namen Centurion Card geführt wird. Schwarz ist übrigens nur die Plastikkarte, denn ergänzend gibt es die Karte auch in Titan-Ausführung. Allerdings geht mit der Titan-Karte ein Haken einher: Die meisten Lesegeräte können nur die Plastikkarte lesen.

Der Verfügungsrahmen macht den Unterschied

Was die Centurion sowie ähnlich exklusive Kreditkarten auszeichnet, ist der Verführungsrahmen, der mit ihnen einhergeht. Im Web werden die unterschiedlichsten Beträge genannt. Fakt ist allerdings, dass es am Ende auf die Bonität des Karteninhabers ankommt. Generell ist der Rahmen jedoch stattlich bemessen, sodass es durchaus möglich ist, kurzerhand einen Supersportwagen oder auch eine Yacht mit ihr zu bezahlen.

Genau hierin liegt der Vorteil der exklusiven Kreditkarten. Sie schaffen neue finanzielle Möglichkeiten – insbesondere in Verbindung mit der Freiheit, sofort bezahlen zu können. Wer z.B. spontan einen teuren Sportwagen kaufen möchte, müsste ohne die Karte vermutlich ein bis zwei Tage warten, bis die eine klassische Banküberweisung abgewickelt ist. Anders verhält es sich bei der schwarzen Kreditkarte: Sie ermöglicht sofortiges Bezahlen.

Millionenbeträge mit der Kreditkarte bezahlen

Die exklusiven Kreditkarten werden für HNWIs (High Net Worth Individuals) herausgegeben. Viele dieser Menschen sind dafür bekannt, dass sie ihre Karten auch regelmäßig nutzen. Allerdings geht es dabei längst nicht immer nur um den Komfort. Vermögende Menschen, die in bestimmten Ländern Afrikas, Asiens oder Südamerikas leben, haben beim privaten Zahlungsverkehr mit strengen Zahlungsbestimmungen ihrer Länder zu kämpfen. So sind z.B. Chinesen nicht dazu berechtigt, mehr als umgerechnet 50.000 USD pro Jahr auszuführen. Die Kreditkartenzahlung gestaltet es ihnen, höhere Transaktionen mühelos abzuwickeln, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.

Genau aus diesem Grund sind die Superreichen auch gerne dazu dazu bereit, die im Grunde sehr stattlichen Kreditkartengebühren zu entrichten. Man sollte meinen, dass Centurion, Infinite oder Ultima Card kostenfrei angeboten werden. Allerdings ist dies weit gefehlt, je nach Karte werden Jahresgebühren von ca. 2.500 Euro fällig sowie ggf. eine Einmalgebühr bei Beantragung fällig.

Wer solch eine Kreditkarte nur zum Protzen ordert, muss dafür einen vergleichsweise hohen Preis entrichten. Doch wer regelmäßig mit ihr bezahlt, weiß von der Karte noch auf anderem Wege zu profitieren. Immerhin gibt es auch hier diverse Bonusprogramme, um beispielsweise fleißig Flugmeilen zu sammeln.

Der Weg zur exklusiven Kreditkarte

Übrigens ist es nicht möglich, die derartige VIP Kreditkarten einfach zu beantragen. Die Vergabe erfolgt über Empfehlungen, d.h. zunächst gilt es eine Person zu kennen, die bereits eine solche Karte nutzt. Sie kann einen dann vorschlagen, sodass sich die Kreditkartengesellschaft meldet. Allerdings sollte dies denjenigen, die über ein entsprechendes Einkommen oder Vermögen verfügen, nicht schwer fallen. Als HNWI bewegt man sich üblicherweise in den richtigen Kreisen, sodass der Kreditkartenantrag meist ganz schnell eintrifft.

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