Kreditkarte

Die richtige Kreditkarte finden – auf diese Merkmale ist zu achten

credit-card-851506_1280

Immer wieder stellen Menschen fest, dass sie eine Kreditkarte benötigen. Kein Wunder, in bestimmten Situationen verkörpert sie das beste oder sogar einzig akzeptierte Zahlungsmittel. Doch wer eine Karte beantragen möchte, muss sich zunächst auf die Suche begeben. Schließlich ist die Kreditkartenauswahl größer als je zuvor.

Aber es gibt nicht nur viele Karten von verschiedenen Anbietern, zugleich sind bei den Konditionen und Leistungen erhebliche Unterschiede festzustellen. Deshalb sollte der Kreditkartenantrag auch nicht übereilt ausgefüllt werden. Sinnvoller ist es, sich erst einmal umzusehen.

Wahl der Kreditkartengesellschaft

Zunächst gilt es sich darüber klar zu werden, welche Kreditkartengesellschaft am besten passt. Im Wesentlichen empfiehlt es sich, die vier großen internationalen Anbieter in Betracht zu ziehen.

DinersClub: Die allererste Kreditkarte der Welt wurde von Diners Club herausgegeben. Allerdings wurde die Gesellschaft im Lauf der Jahrzehnte von ihren Mitbewerbern überholt. Diners Club punktet vor allem mit Leistungen im Reiseumfeld, wie z.B. Zugang zu zahlreichen Flughafen Lounges. Die Kreditkartenakzeptanz ist aber nur durchschnittlich.

AmericanExpress: Auch heute immer noch eine der bekanntesten Marken überhaupt. Besonders mit ihren Premium-Karten, wie z.B. der Centurion Card, hat sich American Express einen Namen gemacht. Doch in Sachen Akzeptanz gilt auch hier, dass die Karten nur durchschnittlich abschneiden.

Mastercard: Es werden fast ausschließlich Charge Cards ausgegeben, d.h. die meisten Karten haben keine echte Kreditfunktion. Die Abrechnung erfolgt zeitnah mit dem Girokonto, wodurch keine Zinskosten entstehen. Die Kreditkartenakzeptanz ist hervorragend, Mastercard ist in diesem Bereich führend.

Visa: Fast identisch zu Mastercard, wobei Visa jedoch der etwas größere Anbieter ist. Keine andere Gesellschaft gibt so viele Karten aus. Die meisten Karten sind ebenfalls Charge Cards und zugleich ist es um die weltweite Kreditkartenakzeptanz bestens bestellt.

Die Praxis zeigt, dass die Mehrheit der Interessenten am besten eine Kreditkarte von Mastercard oder Visa Card wählt. Beide Anbieter wissen mit guten Angeboten zu überzeugen.

Aufgepasst bei diesen Kreditkarten

Im Zeitalter des Internets finden sich einige Karte, die sich von den anderen deutlich unterscheiden. Hierzu zählen insbesondere die sogenannten Online-Kreditkarten. Sie werden nicht als echte Plastikkarten ausgegeben, stattdessen erhält der Karteninhaber nur eine Nummer. Vom Prinzip her eigenen sie sich für den Zahlungsverkehr im Internet hervorragend. Allerdings ist es nicht möglich, mit ihnen in Geschäften zu bezahlen oder Geld am Bankomaten abzuheben.

Ebenso sollte bei der Wahl einer Prepaid-Kreditkarte große Vorsicht angebracht sind. Prinzipiell sind solche Karten eine gute Wahl, da sie eine hohe Kostensicherheit versprechen. Allerdings sind nicht alle Karten hochgeprägt, was wiederum Einschränkungen mit sich bringt. In Geschäften werden sie nicht akzeptiert – es sei denn, sie verfügen über die hohe Prägung.

Extra-Leistungen berücksichtigen

Es geht keineswegs nur um die Wahl der Kreditkartengesellschaft. Entscheidend ist, welche ergänzenden Leistungen enthalten sind. Die meisten Anbieter locken Interessenten vor allem mit den enthaltenen Reiseversicherungen. Doch streng genommen ist der Bedarf in diesem Umfeld überschaubar.

Viel interessanter sind die Bonusprogramme, mit denen es beispielsweise möglich ist, Flugmeilen zu sammeln. Wer fleißig mit seiner Kreditkarte bezahlt, sammelt viele Punkte, die sich anschließend in verschiedenste Prämien umtauschen lassen. Welches Bonusprogramm am besten ist, lässt sich pauschal jedoch nicht sagen. Stattdessen kommt es ganz auf die persönlichen Bedürfnisse an.

Die passende Kreditkarte finden

Trotz all dieser Unterschiede und Besonderheiten ist es gar nicht so schwierig, die ideale Kreditkarte zu finden. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, sich in aller Ruhe am umzusehen. Hilfreich hierbei ist ein Online-Vergleich der sich kostenlos bei www.kreditkarten-vergleich24.at vornehmen lässt – und zwar besten so einer, der alle wesentlichen Merkmale übersichtlich darstellt.

Im direkten Vergleich wird sofort ersichtlich, wo die besten Konditionen locken und welche Leistungen enthalten sind. Zumal noch ein weiterer Grund dafür spricht, Kreditkarten online auszuwählen und zu beantragen. Wer den Weg über das Internet einschlägt, kommt oftmals in den Genuss besonderer Konditionen, die auf lange Sicht eine satte Ersparnis (z.B. aufgrund niedrigerer Jahresgebühren) versprechen.

Schwarze Kreditkarten für HNWIs: Zahlungsmittel der Extra-Klasse

international-debit-card-388996_1280

 

Viele Menschen sind stolz darauf, mit einem kurzen Griff zur Geldbörse eine Gold- oder gar Platin-Kreditkarte zücken zu können. Immerhin geht mit solch einer Kreditkarte auch ein gewisser Status einher. Allerdings ist dieser Status in Relation zu betrachten, denn streng genommen gibt es einige Karten, die noch sehr viel exklusiver sind.

Die meisten von uns haben schon einmal von der schwarzen Kreditkarte gehört. Sie ist keineswegs ein Mysterium. Es gibt sie wirklich – zumindest bei American Express, wo sie offiziell unter dem Namen Centurion Card geführt wird. Schwarz ist übrigens nur die Plastikkarte, denn ergänzend gibt es die Karte auch in Titan-Ausführung. Allerdings geht mit der Titan-Karte ein Haken einher: Die meisten Lesegeräte können nur die Plastikkarte lesen.

Der Verfügungsrahmen macht den Unterschied

Was die Centurion sowie ähnlich exklusive Kreditkarten auszeichnet, ist der Verführungsrahmen, der mit ihnen einhergeht. Im Web werden die unterschiedlichsten Beträge genannt. Fakt ist allerdings, dass es am Ende auf die Bonität des Karteninhabers ankommt. Generell ist der Rahmen jedoch stattlich bemessen, sodass es durchaus möglich ist, kurzerhand einen Supersportwagen oder auch eine Yacht mit ihr zu bezahlen.

Genau hierin liegt der Vorteil der exklusiven Kreditkarten. Sie schaffen neue finanzielle Möglichkeiten – insbesondere in Verbindung mit der Freiheit, sofort bezahlen zu können. Wer z.B. spontan einen teuren Sportwagen kaufen möchte, müsste ohne die Karte vermutlich ein bis zwei Tage warten, bis die eine klassische Banküberweisung abgewickelt ist. Anders verhält es sich bei der schwarzen Kreditkarte: Sie ermöglicht sofortiges Bezahlen.

Millionenbeträge mit der Kreditkarte bezahlen

Die exklusiven Kreditkarten werden für HNWIs (High Net Worth Individuals) herausgegeben. Viele dieser Menschen sind dafür bekannt, dass sie ihre Karten auch regelmäßig nutzen. Allerdings geht es dabei längst nicht immer nur um den Komfort. Vermögende Menschen, die in bestimmten Ländern Afrikas, Asiens oder Südamerikas leben, haben beim privaten Zahlungsverkehr mit strengen Zahlungsbestimmungen ihrer Länder zu kämpfen. So sind z.B. Chinesen nicht dazu berechtigt, mehr als umgerechnet 50.000 USD pro Jahr auszuführen. Die Kreditkartenzahlung gestaltet es ihnen, höhere Transaktionen mühelos abzuwickeln, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.

Genau aus diesem Grund sind die Superreichen auch gerne dazu dazu bereit, die im Grunde sehr stattlichen Kreditkartengebühren zu entrichten. Man sollte meinen, dass Centurion, Infinite oder Ultima Card kostenfrei angeboten werden. Allerdings ist dies weit gefehlt, je nach Karte werden Jahresgebühren von ca. 2.500 Euro fällig sowie ggf. eine Einmalgebühr bei Beantragung fällig.

Wer solch eine Kreditkarte nur zum Protzen ordert, muss dafür einen vergleichsweise hohen Preis entrichten. Doch wer regelmäßig mit ihr bezahlt, weiß von der Karte noch auf anderem Wege zu profitieren. Immerhin gibt es auch hier diverse Bonusprogramme, um beispielsweise fleißig Flugmeilen zu sammeln.

Der Weg zur exklusiven Kreditkarte

Übrigens ist es nicht möglich, die derartige VIP Kreditkarten einfach zu beantragen. Die Vergabe erfolgt über Empfehlungen, d.h. zunächst gilt es eine Person zu kennen, die bereits eine solche Karte nutzt. Sie kann einen dann vorschlagen, sodass sich die Kreditkartengesellschaft meldet. Allerdings sollte dies denjenigen, die über ein entsprechendes Einkommen oder Vermögen verfügen, nicht schwer fallen. Als HNWI bewegt man sich üblicherweise in den richtigen Kreisen, sodass der Kreditkartenantrag meist ganz schnell eintrifft.

Ablauf: Mit der Kreditkarte sicher bezahlen

Manchmal geht es einfach nicht ohne eigene Kreditkarte. Besonders wenn sich Menschen auf Reisen in das Ausland begeben, sollte dieses praktische Zahlungsmittel einfach nicht fehlen. Doch gerade wenn es sich um die erste Karte handelt und noch nie zuvor auf diesem Weg bezahlt wurde, wissen viele Karteninhaber nicht, worauf zu achten ist.

Deshalb haben wir beschlossen, auf dieser Seite im Detail zu erläutern, wie man mit der Kreditkarte bezahlt und was es insgesamt zu wissen gilt. Mit diesem Wissen fällt es im Anschluss wesentlich leichter, die eigene Karte zu zücken und mit ihr zu bezahlen.

Bezahlen im Ausland

Selbst innerhalb der EU ist es nicht überall möglich, in Euro zu bezahlen. Noch immer gibt es Mitgliedstaaten, in denen andere Währungen gelten. Zumal es noch viele weitere Länder gibt, in denen keine andere Wahl bleibt, als in der jeweiligen Fremdwährung zu bezahlen.

Gerade in solch einer Situation weiß die Kreditkarte als Zahlungsmittel so richtig zu punkten. Dank ihr ist es nicht nötig, Bargeld in fremder Währung mitzunehmen. Natürlich könnte man es zuvor im Heimatland auf der Bank tauschen, allerdings gilt der Währungstausch als kostspielig. Wer vor Ort an einer Wechselstube tauscht, zahlt meist noch deutlich mehr. Cleverer ist es daher, einfach zur Karte zu greifen und mit ihr bargeldlos zu bezahlen.

So ist es nicht erforderlich, große Bargeldbeträge bei sich zu tragen. Viele Menschen fühlen sich dadurch erheblich sicherer. Sofern sie nicht bargeldlos bezahlen möchten, können sie sich am Geldautomaten mit Bargeld eindecken.

Natürlich ist zu berücksichtigen, dass hierbei Gebühren anfallen können. Ob dies der Fall ist und auf welche Höhe sie sich belaufen, hängt ganz von der jeweiligen Karte ab. Sollte eine Person wissen, dass sie viel reisen und deshalb oft Bargeld im Ausland abheben wird, ist dies bei der Kartenwahl zu berücksichtigen. Immerhin gibt es Karten, die kostenfreie Automatenabhebungen gestatten.

Zum Thema Geldabhebung noch ein wichtiger Hinweis. Sollte die Auszahlung in einer Fremdwährung erfolgen, kann an einigen Automaten gewählt werden, wie die Abrechnung erfolgen soll. Es empfiehlt sich, grundsätzlich die jeweilige Währung des Reiselandes zu wählen. Andernfalls ist der Umrechnungskurs deutlich schlechter.

Fakten zum Kreditrahmen

Aufgrund amerikanischer Fernsehserien haben einige Menschen den Eindruck, sie könnten mit einer Kreditkarte unbegrenzt einkaufen. Diese Annahme ist natürlich vollkommen falsch. Jede Kreditkarte ist mit einem sogenannten Kreditrahmen versehen. Er legt fest, welche Betrag innerhalb des Zeitraums von einem Monat maximal ausgegeben werden kann. Zahlungen, die darüber hinausreichen, sind nicht möglich.

Die Höhe des Kreditrahmens wird für jeden Karteninhaber individuell festgelegt. Schlussendlich kommt es vor allem darauf an, wie es um sein Einkommen steht. Außerdem kann – sofern der Bedarf besteht – auch auf das Vermögen verwiesen werden. Die meisten Banken sind diesbezüglich relativ flexibel, sodass sich bei einem entsprechenden Vermögen ein hohes Kreditkartenlimit vereinbaren lässt.

Auf der anderen Seite stellt sich natürlich die Frage, ob man ein solch hohes Limit tatsächlich benötigt. Es gibt Bankkunden, die ihren Spielraum ganz bewusst nicht ausschöpfen und deshalb einen relativ niedrigen Kreditrahmen vereinbaren. So sichern sie sich für den Verlustfall ab, um Schadensbegrenzung zu betreiben.

Bis zu welchem Zeitpunkt die Rückzahlung zu erfolgen hat, hängt ebenso von der Karte ab. Bei der Charge Card (wie sie üblicherweise von Mastercard und Visa Card ausgegeben wird) findet eine zeitnahe Abrechnung statt. Üblicherweise werden die Ausgaben gesammelt und dann in einer Summe vom Konto abgebucht. Der Zeitraum, die übrigens zinsfrei ist, erstreckt sich über eine Dauer, die je nach Karte bei ungefähr vier Wochen liegt. Bei der Revolving Card ist der Ablauf identisch, wobei die Rückzahlung allerdings auch in Raten erfolgen kann. Ab der ersten Teilzahlung werden dann die Zinskosten fällig.

Eine besondere Rolle nimmt die Prepaid Kreditkarte ein. Sie gestattet es, nur den Betrag auszugeben, der zuvor eingezahlt bzw. aufgeladen wurde. Damit ist der Kreditrahmen flexibel. Je mehr eingezahlt wird, desto mehr Geld steht zur Verfügung.

Bezahlen mit der Kreditkarte

Der Ablauf beim Bezahlen ist verschieden. In Ladengeschäften wird die Zahlung am Bezahlterminal abgewickelt. Sie Karte wird mit ihrem Magnetstreifen durch das Lesegerät gezogen, anschließend findet auch schon die Zahlungsabwicklung statt. Eine PIN muss nicht eingegeben werden, allerdings gilt es den Beleg zu unterschreiben. Außerdem kann der Verkäufer verlangen, dass sich die Person ausweist.

Bei Abhebungen am Geldautomaten ist die Situation anders. Dort ist es erforderlich, die PIN anzugeben. Leider wird diese Tatsache gerne vergessen: Viele Menschen sind es gewöhnt, nur mit ihrer Unterschrift zu bezahlen. Deshalb ist es ganz wichtig, sich die PIN gut zu merken – auch wenn man sie nur selten benötigt.

Sofern eine Bezahlung über das Internet abwickelt werden soll, sind dort gleich mehrere Kartendaten anzugeben. Da wäre zunächst die Kartennummer, die insgesamt 16 Stellen umfasst. Ergänzend ist anzugeben, bis zu welchem Zeitpunkt (Monat und Jahr) die Karte noch gültig ist. Übrigens sind beide Informationen stets auf der Vorderseite der Karte abgedruckt. Ergänzend ist noch ein Bestätigungscode anzugeben, der sich auf der Kartenrückseite befindet. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, d.h. sollte jemand lediglich die Kreditkartennummer und ggf. den Zeitraum der Gültigkeit kennen, kann er damit noch nicht bezahlen.

Zur Erhöhung der Sicherheit beim Bezahlen im Internet haben die Kreditkartengesellschaften weitere Schutzmechanismen eingeführt. Mastercard arbeitet mit dem Securecode, was letztlich bedeutet, dass sich im Rahmen des Bezahlprozesses ein weiteres Fenster öffnet. Dort gilt es dann den Securecode einzugeben, der zuvor per SMS übermittelt wurde. Visa arbeitet mit einem ähnlichen Verfahren, das „Verified by Visa“ genannt wird.