Author: L G

Die richtige Kreditkarte finden – auf diese Merkmale ist zu achten

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Immer wieder stellen Menschen fest, dass sie eine Kreditkarte benötigen. Kein Wunder, in bestimmten Situationen verkörpert sie das beste oder sogar einzig akzeptierte Zahlungsmittel. Doch wer eine Karte beantragen möchte, muss sich zunächst auf die Suche begeben. Schließlich ist die Kreditkartenauswahl größer als je zuvor.

Aber es gibt nicht nur viele Karten von verschiedenen Anbietern, zugleich sind bei den Konditionen und Leistungen erhebliche Unterschiede festzustellen. Deshalb sollte der Kreditkartenantrag auch nicht übereilt ausgefüllt werden. Sinnvoller ist es, sich erst einmal umzusehen.

Wahl der Kreditkartengesellschaft

Zunächst gilt es sich darüber klar zu werden, welche Kreditkartengesellschaft am besten passt. Im Wesentlichen empfiehlt es sich, die vier großen internationalen Anbieter in Betracht zu ziehen.

DinersClub: Die allererste Kreditkarte der Welt wurde von Diners Club herausgegeben. Allerdings wurde die Gesellschaft im Lauf der Jahrzehnte von ihren Mitbewerbern überholt. Diners Club punktet vor allem mit Leistungen im Reiseumfeld, wie z.B. Zugang zu zahlreichen Flughafen Lounges. Die Kreditkartenakzeptanz ist aber nur durchschnittlich.

AmericanExpress: Auch heute immer noch eine der bekanntesten Marken überhaupt. Besonders mit ihren Premium-Karten, wie z.B. der Centurion Card, hat sich American Express einen Namen gemacht. Doch in Sachen Akzeptanz gilt auch hier, dass die Karten nur durchschnittlich abschneiden.

Mastercard: Es werden fast ausschließlich Charge Cards ausgegeben, d.h. die meisten Karten haben keine echte Kreditfunktion. Die Abrechnung erfolgt zeitnah mit dem Girokonto, wodurch keine Zinskosten entstehen. Die Kreditkartenakzeptanz ist hervorragend, Mastercard ist in diesem Bereich führend.

Visa: Fast identisch zu Mastercard, wobei Visa jedoch der etwas größere Anbieter ist. Keine andere Gesellschaft gibt so viele Karten aus. Die meisten Karten sind ebenfalls Charge Cards und zugleich ist es um die weltweite Kreditkartenakzeptanz bestens bestellt.

Die Praxis zeigt, dass die Mehrheit der Interessenten am besten eine Kreditkarte von Mastercard oder Visa Card wählt. Beide Anbieter wissen mit guten Angeboten zu überzeugen.

Aufgepasst bei diesen Kreditkarten

Im Zeitalter des Internets finden sich einige Karte, die sich von den anderen deutlich unterscheiden. Hierzu zählen insbesondere die sogenannten Online-Kreditkarten. Sie werden nicht als echte Plastikkarten ausgegeben, stattdessen erhält der Karteninhaber nur eine Nummer. Vom Prinzip her eigenen sie sich für den Zahlungsverkehr im Internet hervorragend. Allerdings ist es nicht möglich, mit ihnen in Geschäften zu bezahlen oder Geld am Bankomaten abzuheben.

Ebenso sollte bei der Wahl einer Prepaid-Kreditkarte große Vorsicht angebracht sind. Prinzipiell sind solche Karten eine gute Wahl, da sie eine hohe Kostensicherheit versprechen. Allerdings sind nicht alle Karten hochgeprägt, was wiederum Einschränkungen mit sich bringt. In Geschäften werden sie nicht akzeptiert – es sei denn, sie verfügen über die hohe Prägung.

Extra-Leistungen berücksichtigen

Es geht keineswegs nur um die Wahl der Kreditkartengesellschaft. Entscheidend ist, welche ergänzenden Leistungen enthalten sind. Die meisten Anbieter locken Interessenten vor allem mit den enthaltenen Reiseversicherungen. Doch streng genommen ist der Bedarf in diesem Umfeld überschaubar.

Viel interessanter sind die Bonusprogramme, mit denen es beispielsweise möglich ist, Flugmeilen zu sammeln. Wer fleißig mit seiner Kreditkarte bezahlt, sammelt viele Punkte, die sich anschließend in verschiedenste Prämien umtauschen lassen. Welches Bonusprogramm am besten ist, lässt sich pauschal jedoch nicht sagen. Stattdessen kommt es ganz auf die persönlichen Bedürfnisse an.

Die passende Kreditkarte finden

Trotz all dieser Unterschiede und Besonderheiten ist es gar nicht so schwierig, die ideale Kreditkarte zu finden. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, sich in aller Ruhe am umzusehen. Hilfreich hierbei ist ein Online-Vergleich der sich kostenlos bei www.kreditkarten-vergleich24.at vornehmen lässt – und zwar besten so einer, der alle wesentlichen Merkmale übersichtlich darstellt.

Im direkten Vergleich wird sofort ersichtlich, wo die besten Konditionen locken und welche Leistungen enthalten sind. Zumal noch ein weiterer Grund dafür spricht, Kreditkarten online auszuwählen und zu beantragen. Wer den Weg über das Internet einschlägt, kommt oftmals in den Genuss besonderer Konditionen, die auf lange Sicht eine satte Ersparnis (z.B. aufgrund niedrigerer Jahresgebühren) versprechen.

Der Technik ausgeliefert: Wenn Bankomat und Online-Banking spinnen

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Vor einigen Wochen hatte es die Deutsche Bank geschafft, ihren Kunden auf dem Heimatmarkt einen großen Schreck einzujagen. Als sich die Privatkunden im Online-Banking einloggten, offenbarte sich ihnen eine Kontoübersicht, deren Anblick wenig Freude bereitet. Zahlreiche Ausgabepositionen wurden auf den Girokonto falsch gebucht. Es kam zu doppelten Abzügen, was viele Kunde erschreckte.

Die Bank reagierte schnell und ließ verlauten, dass ein Fehler im System vorliegt. Die Beträge seien nicht doppelt abgebucht worden, lediglich die Darstellung würde nicht stimmen. Somit hatten die Kontoinhaber nochmals Glück, zumal der Fehler nur einen Tag später wieder behoben war und die Kontostände somit stimmten.

Trotzdem dürfte für einige Bankkunden der Schrecken groß gewesen sein. Somit ist denkbar, dass ein bitterer Nachgeschmack bleibt und sich so manche Kontoinhaber fragt, ob sich ein Fehler dieser Art wiederholen könnte.

Probleme bei Kartenzahlungen in Österreich

Keine zwei Wochen später ereignete sich in Österreich ein ähnliches Problem. Es waren massenweise Bankomaten ausgefallen, d.h. Bankkunden hatten keine Möglichkeit, sich auf diesem Weg mit Bargeld einzudecken. Zugleich waren etliche Bezahlterminals im Handel betroffen. Gerade für Verbraucher, die einkaufen und mit ihren Geldkarten bezahlen wollten, war Ärger vorprogrammiert.

Auch hier dauerte es nicht lange, bis sich die Banken zu Wort meldeten und über die Ursache der Probleme informierten. Kernproblem war ein Systemfehler im Netzwerks des Zahlungsanbieters SIX aus der Schweiz. Das Unternehmen vernetzt die Systeme der Finanzdiensteister untereinander – und ein kleines technisches Problem kann schnell dazu führen, dass der Zahlungsverkehr stark eingeschränkt wird oder gar nicht mehr funktioniert.

Während in Deutschland nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Bevölkerung vom Online-Banking Problem betroffen war, zeichnete sich in Österreich ein anderes Bild ab. Von knapp 9.000 Bankomaten war der Großteil bzw. knappe 90 Prozent betroffen. Somit konnten fast alle Bankkunden kein Bargeld abheben oder mit ihren Geldkarten in Geschäften bezahlen.

Abhängigkeit von der Technik nimmt weiter zu

Nun könnte man meinen, die Banken und deren IT-Dienstleister würden aus den Vorfällen lernen, sodass die Bankingsysteme immer sicherer werden. Allerdings befindet sich der elektronische Zahlungsverkehr stark auf dem Vormarsch und wird zugleich immer komplexer. Deshalb gilt es als umso wahrscheinlicher, dass sich Probleme dieser Art in Zukunft noch häufen. Hierauf sollten sich Verbraucher schon einmal einstellen.

Wer vermutet, dass moderne Bezahlsysteme aus dem Online-Umfeld sicherer sind, darf sich nicht täuschen. Egal ob mit Apple Pay, Paypal oder anderen Anbietern online bezahlt werden soll: Schwierigkeiten in der IT können rasch dazu führen, dass der Zahlungsverkehr vorübergehend ausfällt.

Bargeld beruhigt das Gewissen

Aufgrund der bisherigen Entwicklung überrascht es nicht, dass einige Menschen das Bargeld wieder umso mehr zu schätzen wissen. In gewisser Hinsicht liegen sie damit auch richtig. Allerdings gilt es sich vor Augen zu halten, dass Bargeld nicht in unbegrenzter Höhe gehortet werden kann. Dies wäre zu riskant, weshalb es insgesamt vernünftiger ist, die Ersparnisse auf Konto zu haben.

Außerdem sieht die Zukunft für das Bargeld nicht allzu rosig aus. Immer mehr Regierungen verfolgen das Ziel, Bargeld langfristig abzuschaffen, um damit vor allem die Schattenwirtschaft einzudämmen und so die Steuereinnahmen zu erhöhen.

Schwarze Kreditkarten für HNWIs: Zahlungsmittel der Extra-Klasse

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Viele Menschen sind stolz darauf, mit einem kurzen Griff zur Geldbörse eine Gold- oder gar Platin-Kreditkarte zücken zu können. Immerhin geht mit solch einer Kreditkarte auch ein gewisser Status einher. Allerdings ist dieser Status in Relation zu betrachten, denn streng genommen gibt es einige Karten, die noch sehr viel exklusiver sind.

Die meisten von uns haben schon einmal von der schwarzen Kreditkarte gehört. Sie ist keineswegs ein Mysterium. Es gibt sie wirklich – zumindest bei American Express, wo sie offiziell unter dem Namen Centurion Card geführt wird. Schwarz ist übrigens nur die Plastikkarte, denn ergänzend gibt es die Karte auch in Titan-Ausführung. Allerdings geht mit der Titan-Karte ein Haken einher: Die meisten Lesegeräte können nur die Plastikkarte lesen.

Der Verfügungsrahmen macht den Unterschied

Was die Centurion sowie ähnlich exklusive Kreditkarten auszeichnet, ist der Verführungsrahmen, der mit ihnen einhergeht. Im Web werden die unterschiedlichsten Beträge genannt. Fakt ist allerdings, dass es am Ende auf die Bonität des Karteninhabers ankommt. Generell ist der Rahmen jedoch stattlich bemessen, sodass es durchaus möglich ist, kurzerhand einen Supersportwagen oder auch eine Yacht mit ihr zu bezahlen.

Genau hierin liegt der Vorteil der exklusiven Kreditkarten. Sie schaffen neue finanzielle Möglichkeiten – insbesondere in Verbindung mit der Freiheit, sofort bezahlen zu können. Wer z.B. spontan einen teuren Sportwagen kaufen möchte, müsste ohne die Karte vermutlich ein bis zwei Tage warten, bis die eine klassische Banküberweisung abgewickelt ist. Anders verhält es sich bei der schwarzen Kreditkarte: Sie ermöglicht sofortiges Bezahlen.

Millionenbeträge mit der Kreditkarte bezahlen

Die exklusiven Kreditkarten werden für HNWIs (High Net Worth Individuals) herausgegeben. Viele dieser Menschen sind dafür bekannt, dass sie ihre Karten auch regelmäßig nutzen. Allerdings geht es dabei längst nicht immer nur um den Komfort. Vermögende Menschen, die in bestimmten Ländern Afrikas, Asiens oder Südamerikas leben, haben beim privaten Zahlungsverkehr mit strengen Zahlungsbestimmungen ihrer Länder zu kämpfen. So sind z.B. Chinesen nicht dazu berechtigt, mehr als umgerechnet 50.000 USD pro Jahr auszuführen. Die Kreditkartenzahlung gestaltet es ihnen, höhere Transaktionen mühelos abzuwickeln, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.

Genau aus diesem Grund sind die Superreichen auch gerne dazu dazu bereit, die im Grunde sehr stattlichen Kreditkartengebühren zu entrichten. Man sollte meinen, dass Centurion, Infinite oder Ultima Card kostenfrei angeboten werden. Allerdings ist dies weit gefehlt, je nach Karte werden Jahresgebühren von ca. 2.500 Euro fällig sowie ggf. eine Einmalgebühr bei Beantragung fällig.

Wer solch eine Kreditkarte nur zum Protzen ordert, muss dafür einen vergleichsweise hohen Preis entrichten. Doch wer regelmäßig mit ihr bezahlt, weiß von der Karte noch auf anderem Wege zu profitieren. Immerhin gibt es auch hier diverse Bonusprogramme, um beispielsweise fleißig Flugmeilen zu sammeln.

Der Weg zur exklusiven Kreditkarte

Übrigens ist es nicht möglich, die derartige VIP Kreditkarten einfach zu beantragen. Die Vergabe erfolgt über Empfehlungen, d.h. zunächst gilt es eine Person zu kennen, die bereits eine solche Karte nutzt. Sie kann einen dann vorschlagen, sodass sich die Kreditkartengesellschaft meldet. Allerdings sollte dies denjenigen, die über ein entsprechendes Einkommen oder Vermögen verfügen, nicht schwer fallen. Als HNWI bewegt man sich üblicherweise in den richtigen Kreisen, sodass der Kreditkartenantrag meist ganz schnell eintrifft.

Kreditkarte: Vorteile, Zinsen und Kosten

Einige Menschen sind sich zunächst unsicher, ob sie eine Kreditkarte tatsächlich benötigen. Nicht selten sind zahlreiche Fragen offen, die ihnen selbst am Bankschalter nicht immer beantwortet werden. Antworten zu den häufigsten Fragen rund um das beliebte Zahlungsmitteln sind hier zu finden.

Vorteile der Kreditkarte

Die Kreditkarte weiß vor allem mit der gebotenen Unabhängigkeit zu punkten. Sie gestattet es fast überall auf der Welt zu bezahlen. Das Mitnehmen von Bargeld ist nicht erforderlich, was nicht nur praktisch ist, sondern auch mehr Sicherheit bedeutet. Deshalb ist die Kreditkarte besonders auf Reisen ein gefragtes Zahlungsmittel.

Im Zusammenhang mit dem bargeldlosen Bezahlen ist anzumerken, dass die Karte auch in Notfällen zu gebrauchen ist. Angenommen man stellt an der Kasse eines Geschäfts fest, dass das Bargeld nicht ausreicht: Man ist nicht gleich aufgeschmissen, weil immer noch die Kreditkarte gezückt werden kann.

Um die Akzeptanz des Zahlungsmittels ist es übrigens hervorragend bestellt. Dies gilt keinesfalls nur für Europa oder die USA. Wer sich für eine der großen Kreditkartengesellschaften entscheidet, befindet sich auf der sicheren Seite. Mastercard oder Visa Card werden von Händlern und Banken in mehr als 200 Ländern akzeptiert.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, unkompliziert einen Mietwagen zu buchen. Noch immer gibt es Menschen, die tatsächlich der Meinung sind, sie könnten ohne Karte buchen. Doch gerade im Ausland gibt es so gut wie keinen Autovermieter, der Schlüssel ohne vorherige Angabe von Kreditkartendaten herausrückt.

Im Übrigen hat auch das Internet maßgeblich zum Erfolg der Kreditkarte beigetragen. Gerade beim Bestellen im Ausland ist die Karte als Zahlungsmittel eine große Hilfe. Es spielt keine Rolle, wo bestellt wird – fast alle Shops akzeptieren die Kreditkartenzahlung. Außerdem werden die Zahlungen sicher abgerechnet, was die Kaufentscheidung umso leichter macht.

So werden die Zinsen abgerechnet

Viele Menschen befürchten, eine Karte würde sofort zu Kosten führen – insbesondere beim Bezahlen. Das ist jedoch falsch, denn im Regelfall werden die Zahlungen zeitnah und somit zinsfrei abgerechnet. Ob und wann Zinsen fällig werden, hängt wiederum von der jeweiligen Karte ab.

Die meisten Karten werden in Form der sogenannten Charge Card ausgegeben. Hier ist die Abrechnung ganz simpel. Sämtliche Zahlbeträge werden von der Kreditkartengesellschaft zunächst ausgelegt. Anschließend erfolgt die die Abbuchung in einem Betrag vom zugehörigen Girokonto. Während dieser Zeit fallen keine Zinsen an.

Anders verhält es sich bei der Revolving Card. Sollte die Rückzahlung ebenfalls in einer Summe und das innerhalb weniger Wochen erfolgen, berechnet die Gesellschaft meist auch keine Zinsen. Findet die Rückzahlung stattdessen in Raten statt, werden wiederum Zinsen fällig.

Die genaue Dauer des Abrechnungszeitraums hängt von der jeweiligen Karte ab. Je nach Bank und Gesellschaft gibt es gewisse Unterschiede. Meist werden die summierten Zahlbeträge nach einem Zeitraum von vier Wochen eingezogen. Es gibt aber auch Karten, bei denen das Geld bis zu acht Wochen lang zinsfrei zur Verfügung gestellt wird.

Eine besondere Rolle nimmt übrigens die Prepaid Kreditkarte ein. Sie verfügt über keinen Kreditrahmen, d.h. Zahlungen sind nur möglich, sofern die Karte oder das zugehörige Konto ausreichend gedeckt ist. Weil die Gesellschaft kein Geld „auslegen“ muss, können auch sich keine Zinsen anhäufen.

Mit diesen Kosten ist ggf. zu rechnen

Zinskosten sind keineswegs die einzigen Kosten oder Gebühren, die mit der Nutzung einer Kreditkarte einhergehen. Es gibt noch weitere Kosten – ob diese anfallen, hängt ebenfalls ganz von der gewählten Karte ab.

Typisch ist die Gebühr für die eigentliche Bereitstellung der Karte. Fast jede Kreditkarte ist an eine Jahresgebühr gekoppelt. Deren Höhe ist ganz unterschiedlich bemessen, letztlich kommt es ganz darauf an, welche Leistungen enthalten sind.

Im Durchschnitt liegen die Jahresgebühren bei etwa 20 bis 60 Euro pro Jahr. Allerdings gibt es sehr exklusive Karten, die wesentlich mehr Kosten. Premium-Kreditkarten der Superreichen können mehrere tausend Euro im Jahr kosten. Allerdings müssen Jahresgebühren nicht sein, vor allem sind einige kostenfreie Kreditkarten erhältlich.

Ein weiterer Punkt sind Nutzungsgebühren, d.h. Kosten, die mit einzelnen Transaktionen in Verbindung stehen. Da wäre zunächst die Gebühr für Barauszahlungen am Geldautomaten. Ob diese Gebühr anfällt, hängt ganz von der jeweiligen Bank sowie teilweise auch von der Wahl des Automaten ab. Gerade im Inland ist es oft möglich, sich am Automaten kostenfrei mit Bargeld einzudecken.

Anders ist die Situation im Ausland. Einige Karten gestatten zwar gebührenfreie Abhebungen, allerdings ist dies eher die Ausnahme. Zumal es dann auch noch darauf ankommt, ob die Auszahlung in einer Fremdwährung erfolgen soll. Einige Banken bieten an, die Abrechnung in der Landeswährung oder in der alternativen Währung vorzunehmen. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, immer die Währung des jeweiligen Landes zu wählen, weil der Umrechnungskurs besser ist.

Dann wären da noch die schon zuvor angeschnittenen Zinskosten. Sofern überhaupt Zinsen fällig werden, hängt deren Höhe von den geltenden Konditionen ab. Die Banken und Kreditkartengesellschaften können selbst festlegen, welche Kreditkartenzinsen gelten. Im Allgemeinen sind sie eher hoch bemesseh, weshalb es im Zweifelsfall sinnvoll sein kann, gar nicht die Kreditkarte zu wählen, sondern eine Anschaffung lieber per Ratenkredit zu finanzieren.

 

Girokonten werden aufgrund von Gebührenanpassungen immer teurer

Viele Menschen nehmen an, dass sich die Banken über die niedrigen Marktzinsen freuen. Allerdings trifft dies nur teilweise zu, denn längst nicht jedes Institut verdient aufgrund der gegenwärtigen Zinsentwicklung gutes Geld. Dies gilt ganz besonders für die kleineren Banken, die ihr Geld vor allem im Privatkundengeschäft erwirtschaften.

Aufgrund der Niedrigzinsen sind die Margen im Zahlungsverkehr und insbesondere im klassischen Geschäft mit den Girokonten drastisch zurückgegangen. Zwar bemängeln einige Leute die immer noch verhältnismäßig hohen Dispozinsen. Dennoch verdienen die Banken nicht so, wie sie es in früheren Zeiten gewöhnt waren.

Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass mehr und mehr Geldinstitute an der Gebührenschraube drehen. Anders gesagt: Entweder sie führen Kontogebühren ein oder sie erhöhen die Gebühren. In den vergangenen Jahren haben sich schon viele Bankkunden beschwert, weil sie persönlich betroffen sind. Das kostenlose Girokonto wird immer seltener und ist mittlerweile fast nur noch bei Direktbanken erhältlich.

Hohe Kontogebühren gelten im Ausland als normal

Auf der anderen Seite dürfen Bankkunden aus Deutschland und Österreich nicht allzu laut klagen. In vielen ihrer Nachbarländer ist die Situation eine vollkommen andere, d.h. die Banken erheben dort höhere Gebühren. Ein sehr gutes Beispiel ist Frankreich, wo Bankkunden pro Jahr im Durchschnitt mehr als 70 Euro an Kontoführungsgebühren bezahlen. Relativ ähnlich verhält es sich auch in die Niederlanden.

Selbst in den skandinavischen Ländern, die für ihre sozialen Marktbedingungen bekannt sind, liegen die durchschnittlichen Bankgebühren ein ganzes Stück höher. In Deutschland entrichten Kontoinhaber rund 25 Euro pro Jahr – in Schweden sind es gut 10 Euro mehr.

In Großbritannien ist die Situation ähnlich. Die britischen Geldinstitute sind für ihre offene Sicht der Märkte bekannt, weshalb sie es umso mehr lieben, Gebühren zu erheben. Allerdings treiben es dort einige Banken auf die Spitze. Es gibt Institute, die die Höhe der Kontoführungsgebühren vom Kontostand abhängig machen. Das Skurrile dabei: Wer mehr besitzt, zahlt weniger.

Gebührenmodelle prüfen und Konten vergleichen

Leider gibt es viel zu viele Menschen, die sich mit dieser Situation abfinden und die Gebühren einfach bezahlen. Streng genommen ist dies sehr schade, weil sie dadurch eine Menge Geld verschenken. Immerhin geht es um Gebühren, die bei vielen Konten monatlich abgerechnet werden. Selbst kleine Differenzen können auf lange Sicht viel ausmachen und letztlich zu enormen Zusatzkosten führen.

Verbraucher sollten in Anbetracht dieser Situation nicht tatenlos zusehen. Besser ist es, sich am Markt umzusehen und die Kontomodelle einzelner Banken zu vergleichen. Es muss nicht sein,d ass jeden Monat 10 bis 20 Euro an Gebühren bezahlt werden. Auf das Jahr gerechnet ist das einfach zu viel Geld. Wer clever ist und das richtige Girokonto wählt, spart bares Geld.

Kontowechsel kann lästig sein, lohnt sich aber

Es ist gut möglich, dass einige Kontoinhaber nun einräumen, dass sie wegen des Aufwands nicht wechseln möchten. Schließlich könnte ein Kontowechsel zur Folge haben, dass etliche Bankeinzüge angepasst werden müssen.

Allerdings ist der Aufwand, der mit einer Anpassung in Verbindung steht, gar nicht so groß. Wer ein wenig Zeit investiert, hat die erforderlichen Änderungen schnell vorgenommen und spart dafür auf lange Sicht sehr viel Geld.

Ablauf: Mit der Kreditkarte sicher bezahlen

Manchmal geht es einfach nicht ohne eigene Kreditkarte. Besonders wenn sich Menschen auf Reisen in das Ausland begeben, sollte dieses praktische Zahlungsmittel einfach nicht fehlen. Doch gerade wenn es sich um die erste Karte handelt und noch nie zuvor auf diesem Weg bezahlt wurde, wissen viele Karteninhaber nicht, worauf zu achten ist.

Deshalb haben wir beschlossen, auf dieser Seite im Detail zu erläutern, wie man mit der Kreditkarte bezahlt und was es insgesamt zu wissen gilt. Mit diesem Wissen fällt es im Anschluss wesentlich leichter, die eigene Karte zu zücken und mit ihr zu bezahlen.

Bezahlen im Ausland

Selbst innerhalb der EU ist es nicht überall möglich, in Euro zu bezahlen. Noch immer gibt es Mitgliedstaaten, in denen andere Währungen gelten. Zumal es noch viele weitere Länder gibt, in denen keine andere Wahl bleibt, als in der jeweiligen Fremdwährung zu bezahlen.

Gerade in solch einer Situation weiß die Kreditkarte als Zahlungsmittel so richtig zu punkten. Dank ihr ist es nicht nötig, Bargeld in fremder Währung mitzunehmen. Natürlich könnte man es zuvor im Heimatland auf der Bank tauschen, allerdings gilt der Währungstausch als kostspielig. Wer vor Ort an einer Wechselstube tauscht, zahlt meist noch deutlich mehr. Cleverer ist es daher, einfach zur Karte zu greifen und mit ihr bargeldlos zu bezahlen.

So ist es nicht erforderlich, große Bargeldbeträge bei sich zu tragen. Viele Menschen fühlen sich dadurch erheblich sicherer. Sofern sie nicht bargeldlos bezahlen möchten, können sie sich am Geldautomaten mit Bargeld eindecken.

Natürlich ist zu berücksichtigen, dass hierbei Gebühren anfallen können. Ob dies der Fall ist und auf welche Höhe sie sich belaufen, hängt ganz von der jeweiligen Karte ab. Sollte eine Person wissen, dass sie viel reisen und deshalb oft Bargeld im Ausland abheben wird, ist dies bei der Kartenwahl zu berücksichtigen. Immerhin gibt es Karten, die kostenfreie Automatenabhebungen gestatten.

Zum Thema Geldabhebung noch ein wichtiger Hinweis. Sollte die Auszahlung in einer Fremdwährung erfolgen, kann an einigen Automaten gewählt werden, wie die Abrechnung erfolgen soll. Es empfiehlt sich, grundsätzlich die jeweilige Währung des Reiselandes zu wählen. Andernfalls ist der Umrechnungskurs deutlich schlechter.

Fakten zum Kreditrahmen

Aufgrund amerikanischer Fernsehserien haben einige Menschen den Eindruck, sie könnten mit einer Kreditkarte unbegrenzt einkaufen. Diese Annahme ist natürlich vollkommen falsch. Jede Kreditkarte ist mit einem sogenannten Kreditrahmen versehen. Er legt fest, welche Betrag innerhalb des Zeitraums von einem Monat maximal ausgegeben werden kann. Zahlungen, die darüber hinausreichen, sind nicht möglich.

Die Höhe des Kreditrahmens wird für jeden Karteninhaber individuell festgelegt. Schlussendlich kommt es vor allem darauf an, wie es um sein Einkommen steht. Außerdem kann – sofern der Bedarf besteht – auch auf das Vermögen verwiesen werden. Die meisten Banken sind diesbezüglich relativ flexibel, sodass sich bei einem entsprechenden Vermögen ein hohes Kreditkartenlimit vereinbaren lässt.

Auf der anderen Seite stellt sich natürlich die Frage, ob man ein solch hohes Limit tatsächlich benötigt. Es gibt Bankkunden, die ihren Spielraum ganz bewusst nicht ausschöpfen und deshalb einen relativ niedrigen Kreditrahmen vereinbaren. So sichern sie sich für den Verlustfall ab, um Schadensbegrenzung zu betreiben.

Bis zu welchem Zeitpunkt die Rückzahlung zu erfolgen hat, hängt ebenso von der Karte ab. Bei der Charge Card (wie sie üblicherweise von Mastercard und Visa Card ausgegeben wird) findet eine zeitnahe Abrechnung statt. Üblicherweise werden die Ausgaben gesammelt und dann in einer Summe vom Konto abgebucht. Der Zeitraum, die übrigens zinsfrei ist, erstreckt sich über eine Dauer, die je nach Karte bei ungefähr vier Wochen liegt. Bei der Revolving Card ist der Ablauf identisch, wobei die Rückzahlung allerdings auch in Raten erfolgen kann. Ab der ersten Teilzahlung werden dann die Zinskosten fällig.

Eine besondere Rolle nimmt die Prepaid Kreditkarte ein. Sie gestattet es, nur den Betrag auszugeben, der zuvor eingezahlt bzw. aufgeladen wurde. Damit ist der Kreditrahmen flexibel. Je mehr eingezahlt wird, desto mehr Geld steht zur Verfügung.

Bezahlen mit der Kreditkarte

Der Ablauf beim Bezahlen ist verschieden. In Ladengeschäften wird die Zahlung am Bezahlterminal abgewickelt. Sie Karte wird mit ihrem Magnetstreifen durch das Lesegerät gezogen, anschließend findet auch schon die Zahlungsabwicklung statt. Eine PIN muss nicht eingegeben werden, allerdings gilt es den Beleg zu unterschreiben. Außerdem kann der Verkäufer verlangen, dass sich die Person ausweist.

Bei Abhebungen am Geldautomaten ist die Situation anders. Dort ist es erforderlich, die PIN anzugeben. Leider wird diese Tatsache gerne vergessen: Viele Menschen sind es gewöhnt, nur mit ihrer Unterschrift zu bezahlen. Deshalb ist es ganz wichtig, sich die PIN gut zu merken – auch wenn man sie nur selten benötigt.

Sofern eine Bezahlung über das Internet abwickelt werden soll, sind dort gleich mehrere Kartendaten anzugeben. Da wäre zunächst die Kartennummer, die insgesamt 16 Stellen umfasst. Ergänzend ist anzugeben, bis zu welchem Zeitpunkt (Monat und Jahr) die Karte noch gültig ist. Übrigens sind beide Informationen stets auf der Vorderseite der Karte abgedruckt. Ergänzend ist noch ein Bestätigungscode anzugeben, der sich auf der Kartenrückseite befindet. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, d.h. sollte jemand lediglich die Kreditkartennummer und ggf. den Zeitraum der Gültigkeit kennen, kann er damit noch nicht bezahlen.

Zur Erhöhung der Sicherheit beim Bezahlen im Internet haben die Kreditkartengesellschaften weitere Schutzmechanismen eingeführt. Mastercard arbeitet mit dem Securecode, was letztlich bedeutet, dass sich im Rahmen des Bezahlprozesses ein weiteres Fenster öffnet. Dort gilt es dann den Securecode einzugeben, der zuvor per SMS übermittelt wurde. Visa arbeitet mit einem ähnlichen Verfahren, das „Verified by Visa“ genannt wird.